Erfahrungen eines Sichtungs-Novizen

Nachdem die letzte Sichtungswoche vorüber ist, nutze ich die Gelegenheit, ein Resümee zu ziehen. Wie erlebt man so eine Sichtung, als ‚Novize’? Nun, zunächst einmal als sehr anstrengende Veranstaltung, die ständig zwischen Aufregung und Langeweile oszilliert. Denn Sichten heißt Filme gucken von morgens bis in die Nacht, zwölf Stunden täglich, sieben Tage lang. Die Nächte verbringt man im Hotelzimmer, die Tage im Sichtungskino, Essen gibt’s zwischendurch auf die Kralle und abends ein Kaltgetränk mit Kommission und Team. (weiterlesen…)

Add comment | Donnerstag, 24. Sep 2009 (14:38)

Neue Lage

Für doxs!, der Kinder- und Jugendsektion der Filmwoche stellt sich die Lage wie folgt dar:
Intelligente Dokumentarfilme für Kinder sind  selten im deutschen Fernsehen und noch seltener auf der Kinoleinwand zu sehen. Seit einem Jahr versucht das von doxs! und der dfi entwickelte Projekt dok you die Lage für den Kinderdokumentarfilm in Deutschland positiv zu verrücken: (weiterlesen…)

Add comment | Donnerstag, 10. Sep 2009 (16:44)

Zwischenlage

Sichtungen für die Filmwoche sind Mühe und Privileg zugleich: Wo sieht man in derart kompakter und intensiver Form dokumentarische Arbeiten? Wir sind: Fünf KollegInnen der Auswahlkommission, dazu das Team der Filmwoche. Sechs Tage waren es in der ersten Sichtungsrunde, von morgens bis in den späten Abend sahen und debattierten wir die eingereichten Produktionen.
Mühe macht es, wenn man schon nach wenigen Minuten, oft schon nach dem (weiterlesen…)

2 comments | Mittwoch, 26. Aug 2009 (11:17)

Die Duisburger Katalogrevue

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

Von den Anfängen bis heute - 33 Jahre Filmwoche und ihre Mottos.

Zur "etwas genaueren" Betrachtung einfach anklicken....

Add comment | Donnerstag, 30. Jul 2009 (12:17)

Wie steht es mit uns?

Das Dokumentarische kann inne halten, hinsehen, aushalten. Fragen stellen. Lagen frei legen. Perspektiven schärfen. Angebote machen.
Der Rest ist unsere Sache. (weiterlesen…)

Add comment | Mittwoch, 08. Jul 2009 (10:06)


Gerhard Benedikt Friedl 1967-2009

Er war zweimal Gast der Filmwoche - 1997 mit ‘Knittelfeld’ und 2004 mit ‘Hat Wolff von Amerongen Konkursdelikte begangen?’ In diesen Jahren waren beide Filme Solitäre im Programm, wie auch Gerhard Benedikt Friedl wie ein Solitär erscheinen mochte. (weiterlesen…)

| Dienstag, 07. Jul 2009 (13:17)

ERKENNE DIE LAGE

Das Motto der 33. Duisburger Filmwoche

Zwischen alten Freiheiten und neuen Zwängen, ausuferndem Individualismus und massenmedial verabreichten Konfektions-identitäten; zwischen virtueller Geborgenheit und eigener Seifenoper, dem Realitäts-TV und dem Leben, wie es sein sollte; zwischen Entschleunigung und High-Speed-Verbindungen, vollen Bildern und leeren Phrasen – zwischen all diesem Drunter und Drüber gibt es unendlich viele Lagen. (weiterlesen…)

1 comment | Montag, 29. Jun 2009 (9:56)

Die Protokolle

Wichtiger Teil des Duisburger Stils:
Die ‘Protokolle’, die von den Filmdiskussionen gemacht werden - Argumentationsverläufe, Annotate und manchmal auch Widersprüche. Auf jeden Fall lesenswert. Zu dieser Filmwoche bieten wir erstmals an, die Protokolle hier auf dock-duisburg.de unter “Dock 3:Filme” täglich nachzulesen.
Wer später zum Festival kommt, kann nachsehen, was bisher gesagt wurde; wer früher weg muss, bleibt dem Diskurs verbunden. Natürlich sind auch Kommentare erwünscht: Unsere Protokollanten sind hart im Nehmen ….

Add comment | Sonntag, 02. Nov 2008 (21:07)

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DOCK DUISBURG

Das Logbuch der Duisburger Filmwoche

Impressum


Für die Arbeit am Bild. Gegen seine Verfestigung.

Für die Arbeit am Wort. Gegen seine Verflüchtigung.

In Duisburg kommt der Dokumentarfilm zur Ruhe.
Im konzentrierten Sehen, das keine Ablenkung duldet.
Und im genauen Reden, das das Gesehene abwägt.
Anderswo werden Bilder zu Geld. In Duisburg werden aus Bildern Gedanken.
 
Die Filmwoche spürt dokumentarische Trends auf und bringt sie auf die Leinwand.
Sie ist ein Trockendock der theoretischen und ästhetischen Bestandsaufnahme des Genres und seiner Weiterentwicklung.

Zahlreiche Karrieren später renommierter Filmemacher nahmen hier ihren Ausgang und führten sie immer wieder zurück: An den Ort, wo sie als Autoren ernstgenommen werden und das Dokumentarische die intensive Beschäftigung erfährt, die es verdient.

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